Endlich wieder Après-Ski! Für viele gehört der feucht-fröhliche Ausklang in der Schirmbar nach einem Tag auf der Piste einfach dazu. Was dabei nicht fehlen darf sind eingängige Hits, die ordentlich Stimmung in die Hütte bringen. Wir haben wiedermal für euch recherchiert und die besten Après-Ski-Songs in einer Playlist zusammengestellt – zum praktischen Download auf Spotify!
Newcomer Après-Ski-Hits 2022
Mia Julia, Specktakel, Sabbotage, Frenzy, Jay Ventura – Alles nur geklaut
Mit „Alles nur geklaut“ bringt eine ganze Kollaboration bekannter Partymusiker die Quintessenz eines jeden Après-Ski-Hits auf den Punkt: Eine gängige Melodie die man irgendwie schon irgendwoher kennt, ein bisschen döp döp döp und ein einfacher Text aus dem Themenumfeld Alkohol, Party, Liebe. Funktioniert schon seit Jahren – also warum nicht einfach genauso weitermachen.
Mickie Krause – Für dich
„Für dich mal ich heut Nacht die Sterne an“ – Hach wie romantisch... döp döp döp dö dö döp... Wenn Partybarde Mickie Krause schon mal Schmetterlinge im Bauch spürt, muss es wirklich ernst sein. Für seine Herzensdame tut’s kein Gutschein und auch kein Edelstein, nein, einen ganzen Stern will er ihr gleich vom Himmel holen. Mit ausreichend Jagertee führt dieser beatlastige Partyhit bestimmt zur ein oder anderen Anbandelung im Hotelzimmer.
Matty Valentino – Huldio Huldiö
„Heast des, wias aus de Mountains aussa bounct?” – Ja, wir hörens! Matty Valentino hat sich innerhalb weniger Jahre in den Olymp der Schlagermusik katapuliert und ist mit seinen eingängigen Après-Ski-Hits nicht mehr aus den größten Skihütten wegzudenken. Mit „Hurra die Gams“ hatte es der Österreicher schon mal in unsere Top 10 geschafft, zählt mittlerweile also zu den Wiederholungstätern.
Ole ohne Kohle – Nackt in der Seilbahn
„Nackt in der Seilbahn, das fühlt sich geil an“. Ja gut, wir habens noch nicht ausprobiert, wir können dazu jetzt nicht so viel sagen. Der Song lässt jedenfalls darauf schließen, dass Ole ohne Kohle nicht absichtlich nackt in der Seilbahn sitzt, sondern nach einer langen und feucht-fröhlichen Partynacht irgendwie dort gelandet ist. Aber hey, man muss eben das Beste aus jeder Situation machen.
Honk!, Andi Kiss – Suffia
Honk! und Andi Kiss haben sich in die wunderschöne Kellnerin Sofia verliebt... also, zumindest vermuten wir mal, dass sie in Wirklichkeit so heißt. Oder ist die Abwandlung in „Suffia“ eher eine metaphorische Referenz an den Wirkungskreis der Angebeteten und den angestrebten Bewusstseinszustand der Künstler? Egal, es wollen jedenfalls alle ein Bier von ihr.
Georg Stengel – Mars
Ab und zu bekommt man in den Hütten und Après-Ski-Bars richtig gute deutschsprachige Musik zu hören. Einer von Deutschlands besten Newcomern ist sicher Georg Stengel, der mit „Mars“ die deutschen Charts erobert hat. Mit seiner unverwechselbaren Stimme begeisterte er bereits in der 6. Staffel von „The Voice of Germany“ seine Coaches Michi und Smudo von den Fantastischen Vier. Sein großer Durchbruch kam aber erst 2020.
Peter Wackel – An der Theke
Auch Peter Wackel lässt sich nicht lumpen und hat die Corona-Auszeit für ein neues tiefpoetisches Meisterwerk genutzt: „Wenn wir mit dem Arsch an der Theke steh’n, dann fühl’n wir uns richtig wohl.“ Genau so ist es. Vor allem nach zwei Jahren Après-Ski-Abstinenz. „Alkohol, Alkohol“ ist natürlich auch ganz wichtig. Er spricht uns einfach allen aus der Seele, der Peter.
Ikke Hüftgold – Ich schwanke noch
„Ich überleg‘ mit dem Saufen aufzuhör’n, aber ich schwanke noch“ – Ikke Hüftgold befindet sich offensichtlich seit der Pandemie in einer existenziellen Daseinskrise. Absolut verständlich, schließlich geht es uns allen ein bisschen so. Zum Glück hat er den Weg zurück zur Schirmbar gefunden und mit einem neuen eingängigen Hit alle Partybegeisterten zum Mitfeiern animiert.
Mickie Krause – Kann ich so nicht sagen müsst ich nackt sehen
„Moment mal... Mickie Krause hattet ihr doch schon?“, denkst du gerade? Ja, stimmt... aber er kann‘s einfach nicht lassen und hat direkt nochmal einen rausgehauen. Der Titel von „Kann ich so nicht sagen müsst ich nackt sehen“ spricht wohl für sich und bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung. Der Song kommt typisch Micki-Krause-eingängig daher und lädt zum Mitgrölen ein.
Josh. – Expresso & Tschianti
Zugegeben eher ein Sommer-Urlaubshit, aber „Expresso & Tschianti“ ist auch aus den Schirmbars aktuell nicht wegzudenken. Der Wiener Popmusiker Josh., der mit „Cordula Grün“ vor einigen Jahren einen absoluten Après-Ski-Megakracher landete, hat diesmal einen Hit geschrieben, der auf charmante Weise mit deutschen Klischees spielt und durch lebensfrohe Leichtigkeit punktet.
Diese Songs gehen in eine weitere Après-Ski-Saison
Tobee – Saufi Saufi
Die Message von „Saufi Saufi“ dürfte sich wohl von selbst erklären, aber für alle, die noch etwas mehr Input benötigen: „Saufi, Saufi, Ich feier’ richtig hart, ich bin ein Saufautomat“. Ja gut, kann man so stehen lassen. Das Konzept von Tobees Hit hat mit fast noch größerem Erfolg schon ein paar Jahre früher bei Ingo ohne Flamingo mit „Saufen morgens, mittags, abends“ bestens funktioniert.
Peter Wackel – Wir sind Top auf’m Mountain
Peter Wackel konnte sich bei „Wir sind Top auf’m Mountain“ nicht so recht entscheiden, ob er deutsch oder englisch singen will und dachte sich am Ende wohl: Hey, da misch ich doch einfach alles zusammen. „Hör ich die Berge shouten, kann ich mich endlich outen, Baby, ich will Ice!“ – Wir persönlich fanden Peter Wackels Klassiker ohne Anglizismen zwar besser, aber die Partygänger finden den Song wohl ganz nice.
Almklausi und Specktakel – Mama Laudaaa
Beim Après Ski wollen die Party-Fans immer schön Druck auf die Ohren. Und wenn der DJ wieder gar nicht geht und die Mucke einfach leiser dreht, dann stellen Almklausi und Specktakel eine einfache Frage: "Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?" Die simple Antwort und der klare Auftrag an den DJ: "Mama Laudaaa!"
Lorenz Büffel – Johnny Däpp
Lorenz Büffel hat mit seinem Song Johnny Däpp auch in dieser Saison wieder einen festen Platz auf jeder Après-Ski-Playlist. Ob der Johnny Däpp denn auch tatsächlich ein Depp ist, weil er seinen Job hinwirft, ihm egal ist, was andere von ihm denken und er einzig auf der Suche nach seinem Glück ist, das musst du selber entscheiden. Eines ist bei dem Song aber garantiert: Beste Stimmung in der Après-Ski-Hütte!
Andreas Gabalier – Hulapalu
Seit Jahren lässt der Alpenrocker die Plattenteller der Après-Ski-Hütten heiß laufen. Versteht auch nicht jeder wintersportbegeisterte Schirmbarbesucher den Text, zum Mitsingen und Einstimmen ist nicht nur der Refrain perfekt. Nachdem er in einer ruhigen Minute erklärt wurde, eignet er sich nicht nur um Stimmung zu verbreiten, sondern auch um den ein oder anderen Flirt zu beginnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Après-Ski-Hits, ist "Hulapalu" von Andreas Gabalier auch noch tiefgründig und verzichtet auf die gängigen Ballermann-Beats.
Matty Valentino – Hurra die Gams
Der derzeit bekannteste Party-DJ aus Tirol geht mit „Hurra die Gams“ in eine weitere Runde. Damit hat Matty Valentino einen typisch alpenländischen Après-Ski-Song im Pop-Hüttenstyle geliefert. Besungen werden mit eingängigem Beat das Alpenpanorama und natürlich die „feschen Madln“. Passt perfekt in jede Hütte.
Peter Wackel – Die Nacht von Freitag auf Montag
Peter Wackels Partykracher „Die Nacht von Freitag auf Montag“ gibt es mittlerweile in unzähligen Versionen. Der Hüttenmix kommt mit Blasmusik- und Ziehharmonika-Unterlegung daher und passt damit perfekt ins Après-Ski-Repertoire. Zudem spricht der Text nach wie vor vielen Feiernden aus der Seele und hat daher nicht an Aktualität verloren.
Josh. – Cordula Grün
Der Wiener Musiker Josh hat mit Cordula Grün den absoluten Megahit 2018 gelandet. Der Song über eine kurze Affäre mit einer verheirateten Frau ging direkt durch die Decke. Schon kurz nach der Veröffentlichung coverte außerdem die österreichische Band Die Draufgänger den Hit in einer schnelleren und beatlastigeren Version, die ebenfalls zum Erfolg wurde.
Mickie Krause – Eine Woche wach (Xtreme Schnee-Version)
„Und dann sehen wir die Sonne hinterm Berg aufgeh’n, für einen Moment bleibt die Erde stehn... ich seh eine Woche Schnee“ – Wenn das nicht der große Traum aller Wintersportler ist. Mit der Extreme Schnee-Version von „Eine Woche wach“ hatte sich Mickie Krause bei uns 2020 den Platz 1 der besten Après-Ski Hits Newcomer verdient. Bei so viel Alpen-Pathos singen wir in der Schirmbar immer noch gerne mit.
Da Bobbe – Wo is mei Goaßmass
Auf diesen Hit ist unsere Redaktion erst vor Kurzem gestoßen. Er ist aber schon älter, daher können wir ihn nicht in die Top 10 der Newcomer mit aufnehmen. Manche von uns können sich aber so gut mit der Frage „Wo is mei Goaßmass?“ identifizieren, dass der Song unbedingt in unsere Playlist muss.
Die 10 Evergreens der Après-Ski-Hits
Peter Wackel - Joana
Sie ist nicht nur geboren, um Liebe zu geben, sondern hauptsächlich, um die Stimmung zum Kochen zu bringen: Joana. Peter Wackel hat Roland Kaisers Song aus dem Jahr 1984 reanimiert und ihn zum Partykracher schlechthin gemacht. Seit 2006 wird man bei Glühwein, Sangria oder Festmass damit beschallt und auch das Team von Skigebiete-Test.de konnte sich dem nicht entziehen und wählte „Joana“ auf Platz 1 der Hits, die auf keiner Après-Ski-Party fehlen dürfen.
Wolfgang Ambros - Schifoan
Während „Joana“ überall geht, ist unser Platz 2 dem Après-Ski so zu Eigen wie kein anderes Lied. Man könnte fast behaupten, dass Wolfgang Ambros 1976 mit dem Hit „Schifoan“ die Après-Ski-Party überhaupt erst erfunden hat. Kein Wunder also, dass nach wie vor keine Party zwischen dem Stubaital und Zell am See ohne die österreichische Wintersporthymne auskommt.
Donikkl - So a schöner Tag
Donikkl, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Andreas Donauer heißt, bescherte der Welt im Jahr 2002 das mitreisende „Fliegerlied“ und eroberte damit sämtliche Charts. Mittlerweile ist der Titel in verschiedensten Sprachen erschienen und so stimmen Feierwütige rund um den Globus in ihrer Version von „So a schöner Tag“ ein. Auch wir lieben den Hit des Kultsängers und setzen ihn auf den dritten Platz im Ranking.
Wolfgang Petry - Wahnsinn
„Das ist Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle?“ – Mit seiner bekanntesten Single hat Wolfang Petry sich bereits 1983 in den Olymp der Party-Liedermacher erhoben und ist seitdem nicht mehr von dort weg zu bekommen. Der Chorus („Hölle Hölle Hölle“) wurde dem Lied allerdings erst im Jahr 2000 hinzugefügt und vom Publikum so begeistert aufgenommen, dass seither keine Feier mehr ohne ihn auskommt.
Helene Fischer - Atemlos
Helene Fischers Kultkracher hat es nach mehreren Jahren Dauerplatzierung in unserer Après-Ski-Hitliste nun in den Olymp der zehn unsterblichen Evergreens geschafft. Seit Anfang 2014 singen wir uns alle auf Karnevals-, WM- und Bierzelt-Feiereien „atemlos durch die Nacht“. Das wird sich so schnell auch sicher nicht ändern.
DJ Ötzi - Hey Baby
DJ Ötzis großer Durchbruch war zweifelsohne 1999 „Anton aus Tirol“. Noch erfolgreicher war aber der ein Jahr später erschienene Hit „Hey Baby“. Die Coverversion eines Songs von Bruce Channel aus dem Jahr 1961 ist bis heute DJ Ötzis größter Erfolg. Sogar in Großbritannien und Australien schaffte es „Hey Baby“ auf Platz 1 der Charts. Damit war DJ Ötzi, der eigentlich Gerhard Friedle heißt, der erste Österreicher, der in UK eine Gold- und Platinauszeichnung erhalten hat.
Markus Becker - Das rote Pferd
Als es hörte, dass es den siebten Platz der besten Après-Ski-Hits belegt, „da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt, und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt.“ Die Melodie des Hits wurde bereits 1959 von Marguerite Monnot komponiert. Zum Après-Ski-Hit wurde „Das rote Pferd“ allerdings erst 2007, als es von Markus Becker gecovert wurde. Was viele nicht wissen: Der berühmte Refrain stammt von Schriftsteller Kurt Tucholsky.
S.T.S - Fürstenfeld
„I will wieder ham...“ – Das möchte in der Après-Ski-Bar zwar eigentlich keiner, trotzdem kann in Österreich und Bayern praktisch jeder den Hit „Fürstenfeld“ der Austropop-Band S.T.S. mitsingen. Im Jahr 1984 hielt sich der Song von Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz 14 Wochen lang in den österreichischen Charts. Damit war „Fürstenfeld“ verantwortlich für den großen Durchbruch des österreichischen Trios.
Nickerbocker & Biene - Hallo Klaus
1982 nehmen Nikolaus Kalita, alias Nickerbocker, und Sabine Kopera, alias Biene, gemeinsam „Hallo Klaus“ auf und landen damit einen unglaublichen Hit. Über ein halbes Jahr lang hielt sich die Single in den deutschen Charts. Mittlerweile wurde er mehrfach gecovert und ist zwischen Ballermann und Ischgl von keiner Party wegzudenken. Bei uns belegt er Platz 9 im Ranking der beliebtesten Après-Ski-Hits aller Zeiten.
Höhner - Wenn nicht jetzt, wann dann?
Mit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ haben die Höhner DEN Song zur Handball-WM 2007 geliefert. Aber auch nach dem Wintersportvergnügen stellt man sich diese Frage seitdem allabendlich. Mit „Viva Colonia“ hat die Kölner Band auch gleich noch einen zweiten Partykracher zu bieten.
Die Après-Ski-Playlist von Skigebiete-Test.de auf Spotify
Egal, ob „Sweet Caroline“ ihrem Schatzi ein Foto schenkt, Andreas Gabalier „a Liad für di“ singt oder Tim Toupet sich zum Döner macht – letztendlich geht es nach dem Skitag nur noch um eins: Gute Stimmung und die „pure Lust am Leben“. Und am Ende hat manch einer vielleicht „nur noch Schuhe an“. ;-)