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Snowpark Lexikon: Die wichtigsten Elemente für Freestyler

Auf Skiern stand ich schon als Kind und kann es seitdem jeden Winter aufs Neue kaum erwarten wieder auf die Piste zu kommen. Deshalb ist es umso schöner, dass ich nach meinem Studium in Medien und Kommunikation einen Job als Redakteurin bei Skigebiete-Test gefunden habe, in dem sich alles um mein Lieblings-Hobby dreht. Wenn ihr Fragen zu mir oder rund um das größte Wintersportportal... Mehr erfahren

aktualisiert am Jan 20, 2020

Obstacle, Straight Jump oder Rainbow - im Snowboarder- und Freestyler-Jargon trifft man häufig auf Begriffe, unter denen man sich als Laie so rein gar nichts vorstellen kann. Für alle Unwissenden schaffen wir heute Abhilfe und stellen die gängigsten Elemente im Snow- und Funpark vor.

Grundsätzlich bezeichnet man Parkelemente aller Art als Obstacle. Das ist schlichtweg das englische Wort für Hindernis. Obstacles teilen sich wiederum auf in die Elementgruppen Kicker bzw. Jumps, Jibs und Pipes, die alle in verschiedensten Größen und Formen auftreten können. Hier sind die häufigsten Parkelemente in der Übersicht:

Pipes

Die Halfpipe gehört zu den Snowpark Klassikern.
© LAAX/Philipp Ruggli Die Halfpipe gehört zu den Snowpark Klassikern.

Ein absoluter Freestyle Klassiker ist die Halfpipe. Eingelassen in den Hang sorgt das Gefälle in der „halben Röhre“ für die nötige Geschwindigkeit, die für die Tricks gebraucht wird. Für professionelle Freestyle-Contests werden oft die großen Geschütze aufgefahren und Super Pipes gebaut. Diese sind mehr als fünf Meter hoch und damit nichts für Anfänger.

Pipes gibt es aber auch als alleinstehende Elemente in Form von Quarter Pipes. Sie sind die einfachste Ausführung der sogenannten Verts, bei denen Absprung und Landung identisch sind. Um nicht einfach in eine Schneewand zu fahren oder nur rückwärts wieder hinunter zu fahren, braucht man hier genügend Schwung.

Kicker und Jumps

Auf den Kickern sind spektakuläre Tricks wie Flips und Rotations möglich.
© TVB Paznaun-Ischgl Auf den Kickern sind spektakuläre Tricks wie Flips und Rotations möglich.

Spektakuläre Sprünge und Tricks ermöglichen Kicker. Die Schanzen werden in der Regel komplett aus Schnee gebaut und variieren in Größe und Schwierigkeitsgraden. Für Anfänger sind Mini Kicker am besten geeignet, bei denen weniger Geschwindigkeit nötig ist. Erfahrene Freestyler bevorzugen Super Kicker. Sie sind meist die größten Elemente im Snowpark. Hier wird eine lange Anfahrt und genügend Speed benötigt. Dafür ist die Zeit in der Luft besonders lang.

Kicker werden oft hintereinander als Kicker Line aufgereiht.
© Stubaier Gletscher/Tom Bause Kicker werden oft hintereinander als Kicker Line aufgereiht.

Die spektakulärsten Tricks und längste Air Time erlauben die Straight Jumps, die ebenfalls zu den Kickern gehören und in größerer Ausführung auch als Big Air bezeichnet werden. Häufig sind in Snowparks verschiedene Varianten hintereinander als Kicker Line aufgebaut.

Beliebt bei Einsteigern sind Tables. Sie gehören zu den leichtesten Jumps im Snowpark und eignen sich gut zum Üben. Wie der Name schon vermuten lässt, sehen sie aus wie Tische. Wer langsam anfängt, landet nach dem Sprung auf der flachen Oberfläche des Tables. Mit mehr Schwung schafft man es bis auf die andere Seite des Obstacles. Tables werden häufig auch mit anderen Elementen kombiniert.

Jibs

Jibs erinnern häufig an Elemente aus der Stadt.
© TVB Innsbruck/Christian Vorhofer Jibs erinnern häufig an Elemente aus der Stadt.

Der Begriff „jibben“ bedeutet nichts anderes als quer über etwas rutschen. Und genau das machen die Freestyler auf den sogenannten Jibs. Dabei können sie sich auch noch drehen, springen oder mit einem Trick abspringen. Anders als Kicker bestehen Jibs nicht aus Schnee sondern aus Kunststoff, Stahl oder Holz. Oft haben sie Ähnlichkeiten mit städtischen Elementen wie Treppengeländern, Tischen oder Tonnen.

Auf Boxen und Rainbows können die Freestyler entlang rutschen.
© TVB Paznaun-Ischgl Auf Boxen und Rainbows können die Freestyler entlang rutschen.

Ein Klassiker unter den Jibs sind Rails. Über die runden oder ovalen Metallrohre versuchen die Snowboarder möglichst lange zu rutschen. Vor allem für Freeskier sind etwas breitere Jib Elemente wie Boxen leichter zu handhaben. Diese haben eine größere Oberfläche aus Kunststoff und an den Seiten Metallschienen. Metallrohre mit einem großen Durchmesser werden als Mail Box bezeichnet, da sie mit ihrer Form an einen Briefkasten erinnern.

Eine besondere Form der Jibs ist der Rainbow. In Form eines Bogens wird die Fahrt hierbei erst gebremst und dann wieder beschleunigt. Deshalb ist bei diesem Obstacle Gleichgewicht gefragt.

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